In Baku wurde das 13. Treffen des Think-Tank-Forums der Konferenz über Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien (CICA) eröffnet. Das Forum stand unter dem Motto „Resonanz von Entwicklung und Sicherheit: regionale Zusammenarbeit und Governance im institutionellen Wandel der CICA“ und wurde vom Zentrum für Analyse internationaler Beziehungen (AIR Center) sowie dem Shanghai Institute for International Studies (SIIS) organisiert.
Zum Auftakt wurde eine Botschaft des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev verlesen. CICA-Generalsekretär Kairat Sarybay betonte, dass diese Sitzung eine besondere Bedeutung habe, da Aserbaidschan erstmals den Vorsitz innehat. Er hob hervor, dass Asien durch seine Fortschritte in Wissenschaft und Technologie eine immer wichtigere Rolle in der globalen Entwicklung spiele und die CICA ein unverzichtbares Forum für strategischen Austausch sei.
Ein Schwerpunkt lag auf Umwelt- und Klimafragen, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende COP29 in Baku, die die regionale Klimadiplomatie auf ein neues Niveau heben soll. Diskutiert wurden außerdem Fragen der Sicherheit, nachhaltigen Entwicklung sowie regionale Infrastruktur- und Lieferkettenprojekte.
Der Präsident des SIIS, Chen Dongxiao, bezeichnete die CICA als Schlüsselforum für Dialog und Konsensbildung in Zeiten globaler Unsicherheit. Der chinesische Diplomat Yang Wenbin würdigte die Initiativen Aserbaidschans zu Digitalisierung und nachhaltigem Wachstum und unterstrich Pekings aktive Unterstützung des CICA-Prozesses.
Das zweitägige Forum setzt seine Arbeit mit Sitzungen zu neuen Ansätzen in der Sicherheitsarchitektur, zu Projekten wie der „Neuen Seidenstraße“, dem Mittleren Korridor und dem Nord-Süd-Transportkorridor sowie zur institutionellen Stärkung der CICA und zur Gestaltung einer neuen asiatischen Ordnung fort.
