Das Fahrdienstunternehmen Bolt hat offiziell auf Beschwerden von Fahrern über Fahrgast-Rabatte und die wachsende Unzufriedenheit wegen langer Wartezeiten in Baku reagiert.
Gegenüber Oxu.Az erklärten Unternehmensvertreter, dass unter Fahrern weit verbreitet der Irrglaube herrscht, die Rabattaktionen für Fahrgäste würden ihr Einkommen verringern.
“Erhält ein Fahrgast während einer Aktion einen Rabatt, zahlt Bolt dem Fahrer die Differenz vollständig aus. Das Einkommen des Fahrers wird dadurch nicht negativ beeinflusst”, stellte das Unternehmen klar.
Bolt hob zudem ein aktuelles Update hervor, das es Fahrern erlaubt, ihre Einnahmen nun täglich — einschließlich des von Bolt abgedeckten Rabattanteils — auszuzahlen, statt wöchentlicher Auszahlungen abwarten zu müssen. Dies erhöhe laut Unternehmen die finanzielle Flexibilität und Transparenz für die Fahrer.
Bezüglich der Wartezeiten verwies Bolt auf verschiedene Faktoren, darunter laufende Straßenbauarbeiten, Verkehrsstaus, Straßensperrungen sowie eine neue Regel, nach der Fahrzeuge älter als 15 Jahre zur Verbesserung von Service und Sicherheit deaktiviert werden. Außerdem seien seit Ende 2024 neue Elektro-Taxis in die Flotte aufgenommen worden.
Die Klarstellung folgt auf Unmut bei den Fahrern, die “übermäßige Rabatte” kritisieren und angeben, dass ursprünglich 15 Manat teure Fahrten für Fahrgäste auf nur 6 Manat fallen könnten. Parallel melden Nutzer Wartezeiten von 30 Minuten oder mehr.
