Bis Ende 2027 sollen rund 2 Gigawatt aus erneuerbaren Quellen in das Stromnetz Aserbaidschans integriert werden.
Das erklärte Cavid Abdullajew, Direktor der staatlichen Agentur für erneuerbare Energien, bei der Eröffnung des internationalen Beschleunigungsprogramms „Grüner und digitaler Seidenweg“ in Baku. „Der Umstieg auf grüne Energie läuft in drei Phasen. Phase eins ist abgeschlossen: Flächen wurden festgelegt, Netzanschlüsse gesichert, Verträge unterschrieben. Ende 2027 werden wir rund 2 GW grüne Energie ins Netz einspeisen“, so Abdullajew.
In Phase zwei geht es um den Export. „Aserbaidschan hat großes Potenzial in der grünen Energie, das über den Eigenbedarf hinausgeht. Deshalb ist der Export strategisch wichtig. Wir müssen Exportkapazitäten und Interkonnektoren ausbauen.“
Derzeit laufen Arbeiten an vier Interkonnektoren, um die produzierte Energie weiterzuleiten.
