Mehrere Hochschulen in Aserbaidschan haben für das Studienjahr 2025/2026 Änderungen der Studiengebühren angekündigt, während andere ihre Preise unverändert lassen.
Die Aserbaidschanische Staatliche Pädagogische Universität (ADPU) erhöhte die Jahresgebühren für Bachelor- und Masterprogramme. MBA-Programme steigen von 2.500 auf 2.700 AZN, andere Studiengänge von 2.300 auf 2.400 AZN. Die Erhöhung gilt nur für neu zugelassene Studierende. Begründet wird dies mit gestiegenen Servicekosten und der allgemeinen sozioökonomischen Lage.
Universitäten mit stabilen Gebühren
Die Staatliche Universität Baku (BSU) plant keine wesentlichen Änderungen und betont, dass 70 % der Studierenden staatlich finanzierte Plätze haben. ADA University, die Aserbaidschanische Technische Universität (AzTU), die Staatliche Universität für Wirtschaft (UNEC), die Staatliche Universität für Kultur und Kunst (ADMIU), die Universität für Sprachen (ADU), die Khazar-Universität, die Aserbaidschanisch-Französische Universität (UFAZ) und die Staatliche Universität Mingachevir (MDU) behalten ihre Gebühren ebenfalls bei.
An der ADA liegen die niedrigsten Gebühren bei 2.500 AZN für einen Masterstudiengang in Lehrmethodik in Gazakh, die höchsten bei 8.500 AZN für ein MBA-Programm. An der UNEC variieren die Bachelor-Gebühren zwischen 1.700 und 2.100 AZN, die Mastergebühren zwischen 2.200 und 5.000 AZN je nach Unterrichtssprache.
Medizinische und technische Studiengänge
Die Aserbaidschanische Medizinische Universität (ATU) verlangt 6.500 AZN für Humanmedizin, 6.000 AZN für Zahnmedizin und 5.000 AZN für Pharmazie, Physiotherapie, öffentliche Gesundheit und Krankenpflege. An der Staatlichen Öl- und Industrieuniversität (ASOIU) liegen die Bachelor-Gebühren bei 2.000–2.500 AZN und die Mastergebühren bei 2.500–3.000 AZN; mögliche Anpassungen werden später bekannt gegeben.
Regionale Universitäten
Die Staatliche Universität Lankaran (LDU) erhöhte die niedrigste Bachelorgebühr von 1.300 auf 1.450 AZN und die höchste von 1.800 auf 2.000 AZN. Im Masterbereich stieg die Mindestgebühr von 1.700 auf 1.800 AZN, die Höchstgebühr blieb bei 2.000 AZN.
Die Staatliche Universität Nachitschewan (NDU) hob ihre Gebühren ebenfalls an: Das Minimum liegt bei 1.000 AZN für einige Fremdsprachenprogramme, das Maximum bei 2.700 AZN für Medizin.
Insgesamt zeigen sich gezielte Erhöhungen vor allem in spezialisierten und beruflichen Programmen, während viele Universitäten ihre Gebühren stabil halten, um die Zugänglichkeit zu wahren.
