Der stellvertretende Parlamentspräsident Irans, Ali Nikzad, hat eine provokante Erklärung zum Zangezur-Korridor abgegeben und behauptet, dieser sei für Konflikte und nicht für Frieden vorgesehen.
Laut dem Telegram-Kanal „Azad Iran“ sagte Nikzad: „Dieser Korridor ist nicht für den Frieden gedacht, sondern für den Krieg.“
Er stellte zudem infrage, warum der US-Präsident „aus 13.000 Kilometern Entfernung“ in regionale Angelegenheiten eingreife, und behauptete, es gebe Pläne, Militärunternehmen in der Region anzusiedeln.
Der Parlamentsvertreter forderte alle Seiten auf, „bestehende Abkommen einzuhalten“ und keine neuen Initiativen zu verfolgen, die er als destabilisierend einstuft.
Der Zangezur-Korridor, von Aserbaidschan unterstützt und kürzlich in in Washington unterzeichnete Abkommen aufgenommen, soll einen ungehinderten Landverkehr zwischen dem Kernland Aserbaidschans und seiner Exklave Nachitschewan sicherstellen – ein Projekt, das laut Baku den regionalen Handel und die Stabilität fördern soll.
