Russland habe eine Politik des “multidimensionalen Sabotageakts” gegen Aserbaidschan eingeschlagen, sagt Mykhailo Honchar, Präsident des Zentrums für Globale Studien Strategie XXI.
Gegenüber RBC-Ukraine bezeichnete er die Raketenangriffe auf SOCAR-Anlagen in der Ukraine als “Racheakte aus Ohnmacht”.
“Moskau kann Aserbaidschan im Südkaukasus nicht mehr direkt entgegentreten und will die Beziehungen zur Türkei nicht beschädigen. Daher greift es zu kleinen, symbolischen Aktionen”, so Honchar.
Energie-Rivalität als Kernursache
Die wachsende Präsenz Aserbaidschans auf dem europäischen Gasmarkt, auch in der Ukraine, sei ein zentraler Grund für die Spannungen.
Warnschuss statt vernichtender Schlag
Die Angriffe seien, so Honchar, ein Signal: “Es könnte schlimmer kommen.”
Baku in starker Position
Mit dem wachsenden globalen Interesse, etwa von ExxonMobil am unerschlossenen Karabach-Gasfeld, sieht Honchar Aserbaidschan gut gerüstet, dem Druck standzuhalten.
