Das russische Außenministerium plant, die Details des sogenannten „Trump-Route“-Projekts — des Zangezur-Korridors, der durch Armenien verlaufen soll — zu prüfen.
Laut russischen Medien machte Alexej Fadeev, stellvertretender Direktor der Presse- und Informationsabteilung des Ministeriums, die Ankündigung heute bei einem Briefing.
„Was die ‘Trump-Route’ betrifft, behalten wir unsere Position vor. Das russische Außenministerium wird die Details des Projekts prüfen, die übrigens noch nicht öffentlich gemacht wurden. Die Beteiligung außerregionaler Akteure im Südkaukasus sollte die Friedensagenda voranbringen und keine neuen Probleme oder Trennlinien schaffen“, erklärte Fadeev.
Er betonte, dass Entscheidungen zur Öffnung regionaler Transportverbindungen die Mitgliedschaft Armeniens in der Eurasischen Wirtschaftsunion sowie die Präsenz russischer Grenzschutzkräfte in der armenischen Provinz Syunik berücksichtigen müssen.
