Die Zentralbank von Aserbaidschan (CBA) hat das Ende der Pilotphase der ersten Stufe ihres speziellen Regulierungsregimes bekanntgegeben. Vier innovative Produkte wurden geprüft: Zwei wurden als erfolgreich bewertet, die anderen beiden als nicht zweckmäßig eingestuft.
Der Abgeordnete Vugar Bayramov schrieb in den sozialen Medien, die unterstützten Projekte betreffen konkret Krypto-Transaktionen.
Geplant ist unter anderem die Integration der App m10 mit der Plattform Binance, sodass Nutzer Guthaben auf Binance-Wallets einzahlen und abheben können. Ein weiteres Projekt, die „Krypto-Broker-Plattform“, soll den Kauf, Verkauf und die sichere Verwahrung virtueller Assets vereinfachen. Ziel der Tests im Rahmen des Sonderregimes ist auch die Entwicklung und Verbesserung des rechtlichen Rahmens in diesem Bereich.
Seit 2019 arbeitet die CBA an einem Projekt zur Schaffung eines blockchainbasierten Systems zur digitalen Identifizierung. Die Erforschung der vollständigen Einsatzmöglichkeiten von Blockchain-Technologie wird als wichtig für die Entwicklung des Marktes für virtuelle Währungen angesehen.
Die Pilotprojekte der CBA könnten in naher Zukunft die Ausgabe und Nutzung von Kryptowährungen in Aserbaidschan ermöglichen. Bayramov betonte, dass die zunehmende Virtualisierung globaler Finanztransaktionen die Nutzung von Kryptowährungen und deren systemische Integration zu einer der zentralen Herausforderungen des Landes macht.
