Bis Ende 2025 werden die Einnahmen des aserbaidschanischen Staatshaushalts voraussichtlich 39,192 Milliarden Manat erreichen – das sind 836 Millionen Manat (2,2%) mehr als die genehmigte Prognose.
Wie APA-Economics unter Berufung auf das Finanzministerium berichtet, stammen 49,1% der Haushaltseinnahmen (19,243 Milliarden Manat) aus dem Öl- und Gassektor und 50,9% (19,949 Milliarden Manat) aus dem Nicht-Öl- und Gassektor. Im Vergleich zu den genehmigten Indikatoren steigen die Einnahmen aus dem Öl- und Gassektor um 470 Millionen Manat (2,5%) und die aus dem Nicht-Ölsektor um 366 Millionen Manat (1,9%).
Struktur der Haushaltseinnahmen:
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16,32 Mrd. Manat (41,6%) — Steuern und Abgaben,
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6,6 Mrd. Manat (16,8%) — Zölle und Importsteuern,
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14,481 Mrd. Manat (36,9%) — Transfers aus dem Staatlichen Ölfonds,
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680 Mio. Manat (1,7%) — außerbudgetäre Einnahmen staatlicher Einrichtungen,
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1,111 Mrd. Manat (2,8%) — sonstige Einnahmen.
Die Steuereinnahmen sollen 16,32 Mrd. Manat erreichen, das sind 820 Mio. Manat (5,3%) mehr als in der genehmigten Prognose.
Davon entfallen 4,3 Mrd. Manat (26,3%) auf den Öl- und Gassektor und 12,02 Mrd. Manat (73,7%) auf den Nicht-Ölsektor.
In der Steuerstruktur des Öl- und Gassektors:
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41,9% (1,8 Mrd. Manat) entfallen auf von SOCAR gezahlte Steuern,
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9,3% (400 Mio. Manat) auf die Steuern der Auftragnehmer des Produktionsteilungsabkommens im Feld Azeri–Chirag–Guneshli,
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48,8% (2,1 Mrd. Manat) auf die Steuern der Auftragnehmer des Projekts Shah Deniz.
