Immer mehr junge Aserbaidschaner, die keinen Platz an einer lokalen Universität bekommen, wenden sich an ausländische Hochschulen – und geraten dabei häufig in die Hände von Betrügern und unseriösen Vermittlern.
Parlamentsabgeordneter Ceyhun Mammadov schlug Alarm und forderte gesetzliche Regelungen:
“Die Zulassungspunkte wurden in den letzten Jahren gesenkt, doch das Problem bleibt bestehen. Nach unserem Recht reicht ein Abiturzeugnis allein nicht für die Zulassung. Wer diese Lücke ausnutzt, muss Konsequenzen tragen,” betonte er.
Mammadov verwies auf den besorgniserregenden Anstieg dubioser Agenturen:
“Es gibt eine Gruppe von Leuten, die ständig Auslandsprogramme bewirbt. Viele unserer Jugendlichen werden geschickt, doch in zahlreichen Fällen erhalten sie falsche Informationen. Später stehen sie vor großen Schwierigkeiten. Eltern und Studierende sollten vorsichtig sein,” warnte er.
Die schwerwiegendste Folge: Absolventen nicht anerkannter Universitäten kehren mit wertlosen Diplomen zurück – ohne Job und mit gefährdeter Karriere.
