Der russische Präsident Wladimir Putin führte ein Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian, bei dem es um die Ergebnisse des jüngsten US-Russland-Gipfels in Alaska, regionale Sicherheit und nukleare Zusammenarbeit ging.
Nach Angaben des Kremls informierte Putin Pezeshkian über das „konstruktive“ Ergebnis seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump und betonte diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine. Der iranische Präsident unterstützte diese Initiativen und äußerte die Hoffnung auf eine „schnelle und friedliche Lösung“.
Auch die Weiterentwicklung des Kernkraftwerks Buschehr und der Ersatz des von Russland gelieferten Reaktorbrennstoffs standen auf der Agenda. Pezeshkian versicherte Moskau, dass Teheran keine Atomwaffen anstrebe, und lobte Russlands Haltung zum iranischen Atomprogramm.
Beide Staatschefs bestätigten ihre Absicht, sich beim kommenden Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in China persönlich zu treffen. Das Gespräch unterstrich die wachsende strategische Abstimmung zwischen Moskau und Teheran angesichts der sich wandelnden Dynamiken im Südkaukasus und im Nahen Osten.
