Vom Projekt zur Realität: Bau neuer Metrostationen in Baku nimmt Fahrt auf

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Die stufenweisen Arbeiten zum Bau neuer Stationen der Hauptstadt-U-Bahn schreiten aktiv voran. Ein Vertrag mit der Firma Yüksel Proje wurde bereits unterzeichnet und umfasst zwei Schwerpunkte: die Planung von 9 der 10 vorgesehenen Stationen samt Tunneln sowie die Entwicklung des Projekts zur Trennung der “grünen” und “roten” Linie.

Dies teilte Emil Ahmedov, Berater des Vorsitzenden der Bakuer Metro AG, Journalisten während der Vorführung der Montage neuer Züge der neuesten Generation im Depot Chodschasan mit. Seinen Angaben zufolge beinhaltet das Projekt zur Trennung der Linien die Planung einer Übergangskammer, eines Wendeltunnels und eines unterirdischen Parkhauses an der Station “Icherisheher”. Derzeit laufen die Planungsarbeiten im beschleunigten Tempo.

Ahmedov erklärte weiter:
“Wir arbeiten aktiv an der Präzisierung und Dokumentation der Standorte der künftigen Stationen. Auch die Vorbereitung der Tunneltrassen schreitet zügig voran. Der U-Bahnbau weist viele Besonderheiten auf – man muss nicht nur den Prozess selbst, sondern die gesamte Infrastruktur im Einklang mit den Bauvorschriften berücksichtigen. Die Arbeiten zur Trennung der Linien begannen im Depot Darnagyul. Derzeit wird intensiv an der Verlegung von mehr als einem Kilometer Gleisen in den Tunneln gearbeitet. Die Gleise werden auf Stahlbetonblöcken montiert. Auf dem Depotgelände laufen zudem Arbeiten in den Bereichen Wartung, Service und Zugkontrolle. In der ersten Phase werden sieben solcher Bereiche vollständig vorbereitet.”

Auch in der Nähe der Station “28. Mai” haben Erdarbeiten begonnen.
“In Kürze wird hier ein bis zu 30 Meter tiefer Schacht gegraben. Nach Abschluss der ersten Phase wird vom Depot Darnagyul aus der Bau eines bis zu 200 Meter langen Tunnels starten. Die Trennung der Linien umfasst zudem einen Fußgängertunnel, der die Station ‘28. Mai’ mit ‘Dschafar Dschabbarli’ verbindet. Die Projektarbeiten sind abgeschlossen, und die Vorbereitungen laufen. Außerdem wird derzeit die Planung von zwei Umspannwerken fortgesetzt, die nach der Trennung eine stabile Energieversorgung sicherstellen sollen.”

Der Vertreter betonte zudem, dass geologische Untersuchungen zur Wendekammer hinter “Icherisheher” im Gange sind. Nach Abschluss der Planung werden der Öffentlichkeit detaillierte Informationen präsentiert.

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