Die Aserbaidschanische Meisterschaft und nationale Wettkämpfe im Bogenschießen gingen mit einem starken Abschluss zu Ende und zeigten sowohl den wachsenden Talentpool des Landes als auch den Anspruch, den Sport weiter auszubauen. Nach dem Turnier sagte Anar Guliyev, Präsident des Bogenschießverbandes Aserbaidschans, gegenüber Reportern, die Veranstaltung sei ein echtes Fest für Bogensportfans gewesen.
„Bogenschießen findet in Aserbaidschan immer mehr Beachtung. Wir bemühen uns, unsere Turniere jedes Jahr auf einem höheren Standard auszurichten, und die Eindrücke von dieser Meisterschaft sind überwiegend positiv. Die Geschlechterbalance wurde weitgehend sichergestellt, wobei weibliche Athletinnen — insbesondere unter 15 Jahren — zahlreicher waren“, so Guliyev.
Er betonte, dass künftige Meisterschaften nicht mehr auf Baku beschränkt sein werden. „Bisher fanden die Wettbewerbe nur in der Hauptstadt statt — im Winter in der Halle, im Sommer im Freien. Unser Ziel ist es, die geographische Abdeckung zu erweitern und Turniere in verschiedene Regionen des Landes zu bringen. Neue Meisterschaften und Pokalwettbewerbe könnten ebenfalls eingeführt werden“, fügte er hinzu.
Mit Blick nach vorn hob Guliyev die Bedeutung der bevorstehenden 3. GUS-Spiele hervor, die in diesem Herbst in Aserbaidschan stattfinden. Die Bogenschieß-Wettbewerbe sollen in der Stadt Khankendi ausgetragen werden.
„Für unser Land ist das ein bedeutender sportlicher Meilenstein. In Khankendi anzutreten, bedeutet sowohl große Ehre als auch Verantwortung. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Athleten starke Leistungen zeigen werden“, sagte er.
