Die in Washington erzielten Vereinbarungen zwischen Armenien und Aserbaidschan sind ein historischer Wendepunkt, der weitreichende Auswirkungen auf die Region haben wird.
Das erklärte Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan beim SCO+-Gipfel in Tianjin, China.
„Am 8. August haben wir mit Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trump gemeinsam mit dem Präsidenten Aserbaidschans eine Friedenserklärung unterzeichnet. Damit wurde Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan hergestellt. Dies ist ein historischer Wendepunkt, der viel weitreichendere Auswirkungen auf die Region haben wird“, sagte Paschinjan.
Seinen Worten zufolge steht nun die Öffnung von Verkehrsverbindungen zwischen Armenien und Aserbaidschan auf der Agenda – auf Grundlage der Prinzipien territorialer Integrität, Souveränität und Gerichtsbarkeit. Dies werde sowohl international als auch innerhalb der Staaten Vorteile für die Verkehrsverbindungen bringen.
„Ich möchte betonen, dass in der von den Führern Armeniens und Aserbaidschans angenommenen Friedenserklärung eine bestimmte Terminologie vereinbart wurde, die zur Schaffung einer konstruktiven Atmosphäre und zur Umsetzung weiterer Arbeiten beitragen wird. Die Republik Armenien und die Vereinigten Staaten setzen ein Investitionsprogramm im Kommunikationsbereich um, das den Titel ‚Trump-Route für internationalen Frieden und Wohlstand‘ (Sangesur-Korridor) trägt. Dieses Programm wird sich weiterentwickeln und Investitionen anziehen. Infolge dieser Projekte wird nicht nur die Verbindung zwischen Armenien und Aserbaidschan auf nationaler und bilateraler Ebene geöffnet, sondern es werden auch neue logistische Möglichkeiten auf internationaler Ebene entstehen“, fügte Paschinjan hinzu.
