Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte bei einem Briefing am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums, die Freilassung in Aserbaidschan festgehaltener russischer Staatsbürger wäre ein „wichtiger Schritt“ zur Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Moskau und Baku. Sacharowa bemerkte, dass das Thema bei der Sitzung der zwischenstaatlichen Kommission Russland–Aserbaidschan am 22. August in Astrachan angesprochen wurde, wo beide Seiten den Stand der Wirtschaftsbeziehungen überprüften.
Die Frage der Festgenommenen belastet die Beziehungen seit Anfang Juli, als russische Medien von mehreren Verhaftungen in Baku berichteten. Moskau drängte öffentlich auf konsularischen Zugang — teils hieß es, dieser fehle, später wiederum wurde angegeben, er sei für eine Gruppe von 13 Russen arrangiert worden — während beide Regierungen in staatlichen und regionalen Medien konkurrierende Darstellungen boten.
Sacharowa beschrieb die breiteren Beziehungen als in einer „schwierigen Phase“, bestand jedoch darauf, dass eine Normalisierung erreichbar sei, wenn humanitäre Anliegen zuerst angegangen würden; Freilassungen gelten dabei als deutlichstes Signal guten Willens.
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— MFA Russia 🇷🇺 (@mfa_russia) September 4, 2025
