Peru hat vorgeschlagen, das 2013 mit Aserbaidschan geschlossene Visabefreiungsabkommen —derzeit nur für Inhaber diplomatischer und Dienstpässe gültig— auf alle Passkategorien auszuweiten, erklärte Aserbaidschans Vizeaußenminister Elnur Mammadov in einem Interview mit der peruanischen Nachrichtenagentur Andina während politischer Konsultationen in Lima.
Mammadov betonte, dass Tourismusströme von direkten Flugverbindungen und der Visapolitik abhängen, und fügte hinzu, dass peruanische Staatsbürger bei ihrer Ankunft in Aserbaidschan ein Visum erhalten können, während beide Seiten Wege prüfen, Reisen und Handel zu vertiefen. Der Vizeminister hob die wachsende Energiekooperation hervor, darunter Rohölverkäufe nach Peru und LNG-Handel. Aserbaidschan und Peru hielten diese Woche ihre erste Runde politischer Konsultationen auf Ministeriumsebene ab, was eine Intensivierung der Beziehungen markiert. Die aserbaidschanische Migrationsbehörde listet das Abkommen von 2013 über visafreies Reisen für diplomatische und Dienstpässe; eine Ausweitung auf reguläre Pässe würde eine neue Vereinbarung erfordern.
Hintergrund: Die erste Visumbefreiung mit Peru wurde 2014 vom aserbaidschanischen Parlament genehmigt; jede Erweiterung müsste von beiden Regierungen formell gebilligt und umgesetzt werden.
#NoticiasTorreTagle | El Perú y Azerbaiyán celebraron en Lima la 1ª reunión del Mecanismo de Consultas Políticas, presidida por el viceministro Félix Denegri. El encuentro abre una nueva etapa de cooperación en lo económico y comercial, cultura, deporte, migración, seguridad y… pic.twitter.com/9B0tlotGhu
— Cancillería Perú🇵🇪 (@CancilleriaPeru) September 4, 2025
