In Aserbaidschan besteht ein dringender Bedarf an einer besseren Überwachung der Herstellung und Aufstellung von Grabsteinen. Wie Report meldet, äußerte diese Ansicht Fariz Khalili, Doktor der Geschichtswissenschaften und Vorsitzender der öffentlichen Vereinigung „Miras“, während einer öffentlichen Diskussion über Wege zur Bekämpfung von Verschwendung bei Hochzeiten und Beerdigungen.
Nach seinen Worten gibt es zwar gewisse Standards für die Anfertigung von Grabsteinen, doch in Aserbaidschan werden diese nicht eingehalten.
„Ich halte es für notwendig, in diesem Bereich eine Monitoring- und Forschungsgruppe zu schaffen“, erklärte Khalili.
Auch der Investigativjournalist Dilgam Ahmed machte gegenüber Report auf das Problem aufmerksam:
„Leider hat die Jagd nach Luxus auch die Aufstellung von Grabsteinen erfasst. In der Brudernation Türkei gibt es diesbezüglich festgelegte Standards. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen.“
