Die Formel 1 leistet einen großen Beitrag zum internationalen Ansehen Aserbaidschans. Dieses spektakuläre Event präsentiert die Kultur und Gastfreundschaft des Landes der ganzen Welt.
Das erklärte Arzu Huseynova, nationale Pressesprecherin der Betreiberfirma „Baku City Circuit“ (BCC), gegenüber Oxu.az.
– Was bringt die Formel 1 Aserbaidschan?
An den Renntagen füllen Tausende von Touristen die Straßen Bakus und sorgen für einen wahren Wirtschaftsboom in Hotellerie, Gastronomie, Verkehr und anderen Dienstleistungen. Laut Statistik waren im vergangenen Jahr 77 % der Ticketkäufer aus dem Ausland. Die wachsende Popularität führte auch zur Erweiterung der Infrastruktur: Zwei neue Tribünen kamen hinzu, sodass es nun insgesamt 12 gibt. Neun davon sind bereits ausverkauft. Besonders wertvoll: Hunderte junge Aserbaidschaner sammeln über Freiwilligenprogramme internationale Erfahrung, was ihre soziale und berufliche Entwicklung fördert.
– Aus welchen Ländern kommen die meisten Fans?
Europäische Staaten führen die Liste an, besonders Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und die Niederlande. Auch aus den Nachbarländern Türkei und Georgien sowie aus dem Nahen Osten reisen viele Fans an. Eine interessante Randnotiz: Das erste Ticket dieser Saison wurde von einem Besucher aus Österreich gekauft. Insgesamt stammen die Verkäufe aus über 100 Ländern – ein klares Zeichen für das riesige internationale Interesse am Baku-Grand-Prix.
– Wie wird die Umwelt geschont?
Nachhaltigkeit und die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks sind Kernziele der modernen Formel 1. Beim Aserbaidschan-GP wurde Einwegplastik im Paddock vollständig durch biologisch abbaubare Alternativen ersetzt. Sämtliche Lanyards bestehen zu 100 % aus recycelten Materialien. Entlang der Uferpromenade wurden Wasserstationen eingerichtet, Zuschauer dürfen Thermoskannen oder Mehrwegbecher mitbringen.
Besonders stolz ist man auf die Initiative Green Post: Kleidung und Ausrüstung der Freiwilligen werden aus recycelten Materialien gefertigt. Diese Maßnahmen entsprechen internationalen Nachhaltigkeitsstandards und zeigen zugleich lokales Umweltbewusstsein.
Quelle: Oxu.az
