Viele Fahrer haben nach dem Kauf eines Autos mit technischen Problemen zu kämpfen und können das Fahrzeug nicht zurückgeben. Infolgedessen ist der Käufer gezwungen, das Auto auf eigene Kosten zu reparieren.
Experten stellen fest, dass solche Fälle insbesondere auf dem Gebrauchtwagenmarkt verbreitet sind, wo das Risiko, ein problematisches Fahrzeug zu kaufen, deutlich höher ist.
“Auf bestimmten Märkten gibt es sogenannte Verkäufer, obwohl es schwierig ist, sie als seriöse Unternehmer zu bezeichnen. Sie bieten technisch defekte Autos an und tarnen die Mängel geschickt. Durch manipulative Gespräche verunsichern sie den Kunden, überzeugen ihn vom Kauf, nehmen das Geld im Voraus und bereiten die Vollmacht vor, und wenn nach einigen Tagen Probleme mit dem Auto auftreten, wollen sie nicht kooperieren”, erklärt der Autoexperte Sabukhi Allahverdiyev.
Laut ihm ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Vollmacht 14 Tage lang gültig ist.
“Wenn Mängel festgestellt werden und Sie das Auto zurückgeben möchten, müssen Sie innerhalb dieser 14 Tage das Gericht oder die Vollstreckungsabteilung kontaktieren. Sie haben drei Monate Zeit, eine vollständige Klage einzureichen. Nur wenn Sie eine offizielle Beschwerde einreichen, können Sie eine Rückerstattung erwarten”, sagte er.
Der Experte betont, dass die meisten Verkäufer sich kategorisch weigern, ein fehlerhaftes Auto zurückzunehmen oder Reparaturkosten zu erstatten. Daher sollten Käufer beim Kauf eines Autos auf eine Reihe wichtiger Punkte achten.
“Es ist wichtig, die wichtigsten Systeme des Fahrzeugs gründlich zu überprüfen. Ein erhöhter Ölverbrauch, Probleme mit dem Getriebe, Mängel im Bremssystem sind nur die Spitze des Eisbergs potenzieller Probleme. Besondere Aufmerksamkeit sollte modernen Autos mit Hybridsystemen, Batterien, ABS-Systemen und Invertersystemen geschenkt werden. All dies erfordert eine professionelle Diagnose vor dem Kauf”, betont Allahverdiyev.
Es ist zu beachten, dass das Gesetz keinen speziellen Zeitraum für die Rückgabe von fehlerhaften Waren festlegt. Das Wichtigste ist, dass der Käufer, sobald er Mängel feststellt, sofort den Verkäufer mit einer offiziellen Beschwerde kontaktiert. Wenn der Verkäufer die Beschwerde ignoriert oder sich weigert, das Problem zu lösen, muss der Käufer das Gericht anrufen. Während des Verfahrens müssen beide Parteien ihre Ansprüche beweisen. Wenn der Kläger unbestreitbare Beweise dafür vorlegt, dass das Produkt zum Zeitpunkt des Kaufs fehlerhaft war, wird seine Forderung als gerechtfertigt angesehen und seine Rechte werden vom Gericht wiederhergestellt.
Interessanterweise treten solche Probleme manchmal auch beim Kauf von Neuwagen bei offiziellen Händlern auf. In solchen Fällen sollten Käufer den mit dem Autohaus unterzeichneten Vertrag sorgfältig prüfen. Experten warnen davor, dass einige Dokumente Klauseln enthalten, nach denen die Garantie für den Motor und das Getriebe unter bestimmten Umständen später annulliert werden kann. Daher wird dringend empfohlen, bei der Kauf eines neuen Fahrzeugs mit null Kilometer das Wartungsangebot ausschließlich in autorisierten Servicezentren durchzuführen, um Garantieansprüche aufrechtzuerhalten.
