Der aserbaidschanische Außenminister Ceyhun Bayramov traf Vertreter der Zertifizierten US-Handelsmission für den Mittleren Korridor, die sich zu einem Besuch in Aserbaidschan aufhielten.
Im Gespräch wurde an die historische Bedeutung der Beratungen vom 8. August in Washington erinnert, an denen die Präsidenten Aserbaidschans und der USA sowie der armenische Premierminister teilgenommen hatten. Dabei unterzeichnete Dokumente wurden hervorgehoben, die nicht nur zum regionalen Frieden und Fortschritt beitragen, sondern auch neue Perspektiven für die aserbaidschanisch-amerikanischen Beziehungen eröffnen.
Betont wurde zudem die Bedeutung des Projekts, das eine ungehinderte Verbindung zwischen den westlichen Regionen Aserbaidschans und der Autonomen Republik Nachitschewan sicherstellen soll. Ebenso wurden die in den letzten Jahrzehnten unternommenen Schritte Aserbaidschans zum Ausbau des Mittleren Korridors in Erinnerung gerufen – darunter die Bahnstrecke Baku–Tiflis–Kars, der Internationale Seehafen Baku und die Freihandelszone Alat.
Zur Sprache kamen außerdem die strategischen Verbindungen Aserbaidschans mit Partnerstaaten östlich des Kaspischen Meeres sowie mit den befreundeten und brüderlichen Ländern Zentralasiens. Hervorgehoben wurde auch die Rolle Aserbaidschans in der europäischen Energiesicherheit: 14 Länder beziehen inzwischen Erdgas aus Aserbaidschan. Darüber hinaus arbeitet das Land aktiv an Projekten im Bereich erneuerbare Energien, darunter der geplante Bau eines Unterseekabels durch das Schwarze Meer.
