Eine Gruppe von Motorradfahrern in Baku hat die Behörden offiziell gebeten, ihnen die Nutzung der Busspuren zu erlauben. Hauptargument: mehr Sicherheit.
Die Fahrer betonen, dass das ständige Manövrieren zwischen Autos im dichten Verkehr das Unfallrisiko deutlich erhöht. Busspuren, die breiter und geordneter sind, könnten eine sichere Alternative darstellen und zugleich die Hauptverkehrsspuren entlasten.
Als Beispiele verweisen sie auf internationale Erfahrungen: In London und mehreren Städten Spaniens dürfen Motorräder bereits offiziell die Busspuren nutzen. Viele europäische Länder setzen ähnliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit um.
Parlamentsabgeordneter Fazil Mustafa unterstützt die Initiative und erklärte, dass eine solche Regelung Motorradunfälle erheblich reduzieren könnte.
Unterdessen erinnerte die aserbaidschanische Landverkehrsbehörde (AYNA) daran, dass es in Baku über 112 Kilometer an speziellen Spuren gibt, verteilt auf etwa 40 Straßen und Alleen – ausschließlich für Busse und Einsatzfahrzeuge. Laut geltenden Regeln ist die Nutzung durch andere Fahrzeuge strikt verboten.
