Aserbaidschan prüft die Einrichtung eines regionalen Hubs für Spieleentwicklung in Zusammenarbeit mit Xsolla, der globalen Handelsplattform für Spiele, nach Gesprächen zwischen Digitalisierungs- und Verkehrsminister Rashad Nabiyev und Xsolla-Präsident Chris Hewish. Das Gespräch behandelte neue Kooperationsfelder, darunter die Möglichkeit, das lokale Xsolla-Büro zu einem regionalen Forschungs- und Entwicklungszentrum auszubauen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur.
Nabiyev brachte die Idee auch öffentlich zur Sprache und schrieb, dass beide Seiten nach einem Treffen in Baku Ansichten über die “Umwandlung des Xsolla-Büros in unserem Land in ein regionales F&E-Zentrum” ausgetauscht hätten. Der Schritt würde auf den Initiativen StarNest Academy und Inkubator von Xsolla in Aserbaidschan aufbauen, die darauf abzielen, 90 junge Entwickler auszubilden und lokale Studios mit Mentoring, Finanzierungszugang und Verbindungen zu globalen Publishing-Netzwerken zu unterstützen. Diese Programme, die Ende 2024 angekündigt wurden und 2025 umgesetzt werden, werden zusammen mit StarNest und der Agentur für Innovation und digitale Entwicklung (IDDA) entwickelt.
Oyun yaradıcıları üçün qlobal kommersiya platforması olan “Xsolla” şirkətinin prezidenti Kris Hevişlə görüşdük. Görüşdə Azərbaycanla şirkət arasında əməkdaşlıq imkanlarını müzakirə etdik. Həmçinin “Xsolla”nın ölkəmizdəki ofisinin regional tədqiqat və inkişaf “hub”ına çevrilməsi… pic.twitter.com/WrsA8DCXl2
— Rashad Nabiyev (@RashadNNabiyev) September 10, 2025
Warum es wichtig ist
Ein dediziertes Hub in Baku könnte Zahlungen, Distribution, Monetarisierung und Live-Operations-Tools für aufstrebende Studios im Südkaukasus und in Zentralasien zentralisieren und gleichzeitig Talentpipelines festigen, die durch Akademie- und Inkubatorprogramme geschaffen wurden. Der Plan passt auch zu Aserbaidschans breiterer Strategie, Baku als regionalen Technologieknoten und Logistikzentrum zu positionieren.
Keine der beiden Seiten gab Zeitpläne oder Investitionssummen bekannt; Xsolla und das Ministerium erklärten, die Konsultationen auf Arbeitsebene fortzusetzen.
