Bis zum 1. September 2025 wurden im Block “Aseri-Chirag-Gunaschli” (ACG) im aserbaidschanischen Sektor des Kaspischen Meeres insgesamt 612,2 Mio. Tonnen Rohöl und 238,7 Mrd. m³ Erdgas gefördert.
Wie Report unter Berufung auf die staatliche Ölgesellschaft Aserbaidschans (SOCAR) meldet, jährt sich heute zum achten Mal die Unterzeichnung des überarbeiteten und erweiterten Abkommens über die gemeinsame Erschließung der Felder “Aseri”, “Chirag” und des Tiefwasserteils von “Gunaschli”.
Das neue Abkommen verlängert die Laufzeit der ACG-Förderung bis 2050 und legt den Anteil Aserbaidschans am Gewinnöl auf 75 % fest.
Zwischen 2018 und 2025 flossen im Rahmen des Abkommens 3,6 Mrd. US-Dollar an Bonuszahlungen in den Staatlichen Ölfonds Aserbaidschans (SOFAZ). Die Gesamtinvestitionen in die Entwicklung des Feldes werden bis 2050 mehr als 40 Mrd. US-Dollar betragen.
2019 wurde die endgültige Investitionsentscheidung für das Projekt “Aseri-Central-East” getroffen, aus dem im April 2024 das erste Öl gewonnen wurde. Geplant ist eine Produktion von bis zu 300 Mio. Barrel Öl.
Derzeit verteilt sich die Beteiligung am ACG-Block wie folgt: SOCAR – 31,65 %, BP – 30,37 %, MOL Group – 9,57 %, INPEX – 9,31 %, ExxonMobil – 6,79 %, TPAO – 5,73 %, ITOCHU – 3,65 %, ONGC Videsh Limited (OVL) – 2,92 %.
