Heute begeht Aserbaidschan den 107. Jahrestag der Befreiung Bakus von der armenisch-bolschewistischen Besatzung.
Am 15. September 1918 befreiten aserbaidschanische und osmanische Soldaten die Hauptstadt von den Besatzern und schrieben damit ein glanzvolles Kapitel in die Landesgeschichte. Obwohl die Unabhängigkeit Aserbaidschans bereits im Mai 1918 ausgerufen worden war, befanden sich Baku und umliegende Regionen weiterhin unter fremder Kontrolle. Unter der Führung von Nuru Pascha entsandte das Osmanische Reich Truppen, um die territoriale Integrität des jungen Staates zu sichern. Trotz der Proteste europäischer Mächte erfüllten die osmanischen Truppen im August und September 1918 ihre historische Pflicht mit Ehre.
Nach der Befreiung wurde die Hauptstadt der Demokratischen Republik Aserbaidschan von Gandscha nach Baku verlegt – ein Wendepunkt in der Staatsbildung des Landes.
Die Türkei hat Aserbaidschan seither politisch wie auch militärisch unterstützt. Auch während des Vaterländischen Krieges, der am 27. September 2020 begann, zeigte sich diese Brüderlichkeit deutlich. Die Erklärungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zur Unterstützung Aserbaidschans wurden zum Symbol für Freundschaft und Solidarität und spielten eine wesentliche Rolle beim Sieg Aserbaidschans zur Wiederherstellung seiner territorialen Integrität.
Heute entwickeln sich die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der Türkei dynamisch weiter. Zahlreiche Abkommen, die vor und während des Krieges unterzeichnet wurden, sind ein Beleg für die enge Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung der beiden Bruderstaaten.
