Klimawandel und globale Erwärmung führen weltweit zu häufigeren und intensiveren Naturkatastrophen. Tornados entstehen durch das Aufeinandertreffen warmer und kalter Luftmassen sowie durch das Zusammenspiel von Zyklonen und Antizyklonen. Plötzliche Temperaturschwankungen, abrupte Änderungen der Luftfeuchtigkeit sowie der Wechsel von Dürren und Starkregen schaffen ideale Voraussetzungen für die Bildung dieser Wirbelstürme.
Dies erklärte Professor Chingiz Ismayilov im Gespräch mit Baku TV.
„Die Hauptursachen für Tornados sind abrupte Änderungen von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und entsprechendem Luftdruck. Doch in der Kaspischen Region fehlen die Bedingungen für die Entstehung besonders starker und zerstörerischer Wasserhosen“, so Ismayilov.
Zwar treffen in der Region warme Südwinde und kalte Nordwinde aufeinander, doch die klimatischen Bedingungen am Kaspischen Meer unterscheiden sich grundlegend von denen des Atlantiks, wo die zerstörerischsten Tornados entstehen.
„Natürlich können hier theoretisch kleinere Tornados auftreten, doch sie werden niemals die zerstörerische Kraft erreichen, die für Regionen typisch ist, die traditionell von diesem Phänomen betroffen sind“, fasste der Professor zusammen.
