In Istanbul ist die Untersuchungshaft für Kahraman Mammadov, den ehemaligen stellvertretenden Militärattaché, der mit 70 Kilogramm Gold festgenommen wurde, verlängert worden.
Wie Oxu.Az unter Berufung auf APA berichtet, behandelte das Militärgericht in Baku den entsprechenden Antrag.
Das Gericht entschied, die Haftdauer um zwei Monate zu verlängern.
Der Staatssicherheitsdienst (DTX) hatte zuvor mitgeteilt, dass gegen aserbaidschanische Staatsbürger wegen internationaler Schmuggelverbrechen ermittelt werde. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich der begründete Verdacht, dass Mammadov, damals Oberstleutnant und stellvertretender Militärattaché in den USA, am Schmuggel großer Mengen Goldbarren aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Türkei beteiligt war.
Am 22. November 2024 reiste Mammadov mit Diplomatenpass aus den USA in die Türkei ein, nahm am Flughafen Istanbul einen Koffer entgegen, der außerhalb der Zollkontrolle abgestellt war, und schleuste die Goldbarren ohne Deklaration ein. Auf dem Weg zu einem Hotel in Istanbul wurde er von den Sicherheitskräften gestoppt. In seinem Gepäck befanden sich 70 Kilogramm Gold im Wert von über 10 Millionen Manat.
Bei weiteren Ermittlungen wurde am Flughafen ein zweiter Koffer mit 14 Kilogramm Gold entdeckt.
Mammadov wird nach dem Strafgesetzbuch Aserbaidschans wegen Schmuggel und Amtsmissbrauchs strafrechtlich verfolgt.
