Am 16. September empfing der Präsident Aserbaidschans, Ilham Aliyev, in Schuscha den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem zentralen Platz wurden die Nationalflaggen gehisst, eine Ehrenwache aufgestellt, die Hymnen beider Länder gespielt und eine Militärparade abgehalten.
Die beiden Staatsoberhäupter besichtigten anschließend die Denkmäler von Natavan, Bülbül und Uzeyir Hajibeyli, die während der Besatzung beschädigt worden waren und nach der Befreiung restauriert und zurückgebracht wurden. Danach besuchten sie die Schuscha-Filiale des Nationalen Teppichmuseums, ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das durch den Heydar-Alijew-Fonds restauriert wurde. Dort werden mehr als hundert wertvolle Teppiche, Stickereien, archäologische Funde und Kunsthandwerke ausgestellt.
Aliyev und Al Nahyan informierten sich zudem über die Bauarbeiten an der neuen Schuscha-Moschee, deren Grundstein 2021 gelegt wurde. Das Bauwerk ist symbolträchtig: seine Form erinnert an die Zahl 8 – das Datum des Siegestages – und die beiden Minarette stehen für den elften Monat, in dem Schuscha befreit wurde.
Ein besonderer Höhepunkt war die Präsentation der Karabach-Pferde auf dem historischen Jydyr Duzu. Als Zeichen der Freundschaft schenkte Präsident Aliyev seinem Gast ein Karabach-Pferd mit dem Namen „Ergüneş“.
Darüber hinaus posierten die beiden Präsidenten vor der Festung Schuscha und nahmen an einem offiziellen Bankett teil. Die Visite endete mit einer Abschiedszeremonie am internationalen Flughafen Füzuli, wo eine Ehrenwache dem Gast die letzte Ehre erwies.
Zusätzlich unterzeichneten Aserbaidschan und die VAE ein Memorandum of Understanding zwischen der Agentur zur Förderung von KMU und der Föderation der Handels- und Industriekammern der VAE, um einen gemeinsamen Wirtschaftsrat zu gründen und die bilaterale Zusammenarbeit auszubauen.

