An der renommierten Harvard-Universität soll bald eine Studierendenorganisation für Aserbaidschanerinnen und Aserbaidschaner entstehen.
Das berichtete die Harvard-Studentin Gandab Mammadova, die sich derzeit im zweiten Studienjahr befindet, gegenüber Report.
Ziel der Initiative ist es, aserbaidschanische Studierende in den USA zu vernetzen, die nationale Kultur sichtbar zu machen und Neuankömmlingen beim Einstieg zu helfen.
„Harvard ermöglicht es Studierenden, eigene Organisationen zu gründen. Anträge werden geprüft – und sogar finanziell unterstützt. Ich habe gesehen, dass etwa syrische Studierende bereits eigene Gruppen gegründet haben. Wir möchten Gleiches für unsere Community tun und talentierten jungen Menschen aus Aserbaidschan den Weg an Elite-Unis ebnen“, sagte sie.
Viele junge Menschen in Aserbaidschan würden Harvard für unerreichbar halten, doch das stimme nicht, betont sie:
„Mit der richtigen Vorbereitung ist Harvard – und auch andere Spitzenuniversitäten – absolut erreichbar.“
Derzeit gibt es nur zwei Studierende aus Aserbaidschan an der Harvard-Universität: Gandab Mammadova und Ayla Aliyeva. Weitere aserbaidschanischstämmige Studierende sind in der Regel in den USA geboren.
Die geplante Organisation soll für alle Studierenden mit Bezug zu Aserbaidschan offen sein. Unterstützung wird auch von aserbaidschanischen Studierenden an anderen US-Hochschulen erwartet. Auch Kommilitonen aus Italien, Afghanistan, dem Iran, Russland, der Ukraine und den USA haben ihre Bereitschaft zur Mitarbeit signalisiert.
