In einem YouTube-Vortrag vom 15. September mit dem Titel „Wohin führt die Spezialoperation Russland?“ argumentierte der Kommentator Andrey Devyatov, dass Russlands Feldzug in der Ukraine eine Front eines größeren „hybriden“ Weltkriegs sei, der von wirtschaftlichen, finanziellen und Informationskämpfen dominiert werde. Er behauptete, der Konflikt werde 2025 enden und sich mit dem decken, was er eine 726-jährige „Horde (Orda)-Welle“ nennt, die eine historische Verschiebung vom Westen zum Osten antreibe.
Devyatov verband historische Episoden mit metaphysischen „Zyklen“ und stellte die heutige Geopolitik als eine Bewegung hin zu einer „eurasischen“ Ordnung dar. Er sagte, Russlands Größe „ohne die Ukraine“ spiegele die Abstammung des Moskauer Reiches von der Goldenen Horde wider, während die Beziehungen zu Europa weiter schrumpfen würden, da Moskau die Integration mit China und der SOZ vertiefe. Er prognostizierte eine kurze „Groß-Eurasien“-Phase, die ungefähr bis 2032 andauern werde. Offizielle Begründungen wie „Entnazifizierung“ wies er als zweitrangig gegenüber einer größeren zivilisatorischen Neuausrichtung zurück und stellte die Trennung der Ukraine von Russland als unumkehrbar dar. Außerdem warb Devyatov für seine Bücher und einen bevorstehenden Moskauer Vortrag über „Wellen- (Resonanz-) Technologien“, die seiner Ansicht nach soziales Verhalten beeinflussen können.
Redaktionshinweis: Dies ist eine Zusammenfassung eines Meinungsvortrags; viele von Devyatovs historische und „zyklische“ Behauptungen sind unter Fachleuten umstritten und werden hier als seine Ansichten, nicht als gesicherte Fakten dargestellt.
