Das Freistil-Team Aserbaidschans verließ die Weltmeisterschaften in Zagreb mit einer Silber- und drei Bronzemedaillen – und mit dem Versprechen, noch höher zu zielen, da der Olympiazyklus an Fahrt gewinnt.
Bronzemedaillengewinner Arseniy Dzhioev (86 kg) sagte, mit einer Medaille aus dem Flugzeug zu steigen, sei „ein besonderes Gefühl“. „Es ist wirklich schön, mit einer Medaille nach Hause zu kommen“, sagte er gegenüber Report und dankte den Fans, dem Verband und dem Ministerium für Jugend und Sport.
„Wir spüren große Unterstützung von den Rängen – das gibt uns zusätzliche Motivation. Ich möchte, dass Aserbaidschan weltweit als Sportnation bekannt ist.“ Dzhioev besiegte den Franzosen Rahim Magamadov im Bronze-Kampf klar mit 7:0.
Osman Nurmagomedov (92 kg), der den Georgier Miriani Maisuradze mit 5:1 um Bronze schlug, äußerte sich ähnlich: „Nach harten Kämpfen ist es besonders schön, in die Heimat zurückzukehren. Wir wurden herzlich empfangen. Wir haben ein gutes Ergebnis erreicht, aber wir streben noch höher.“
Cheftrainer Khetag Gazyumov lobte das Team, sagte aber, die Messlatte liege höher: „Die Jungs haben gut gekämpft, aber ich denke, wir hätten mehr Medaillen holen können. Gold haben wir noch nicht. Ich hoffe, dass unsere Athleten mit Blick auf Olympia besser vorbereitet sein werden, um um den Hauptpreis zu kämpfen.“
Er hob den 61-kg-Bronzegewinner Nuraddin Nuruzov hervor: „Sein Ergebnis wird unsere jungen Ringer anspornen.“
Bilanz in Zagreb:
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Silber: Giorgi Meshvildishvili (125 kg)
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Bronze: Nuraddin Nuruzov (61 kg), Arseniy Dzhioev (86 kg), Osman Nurmagomedov (92 kg)
Das Team richtet seinen Fokus nun auf kommende Turniere und die Olympia-Qualifikation, mit klarer Erwartung, Podestplätze in Titel zu verwandeln.
