Einkäufer in der aserbaidschanischen Hauptstadt sind von einem plötzlichen Anstieg der Gemüsepreise betroffen. Laut Marktbeobachtungen ist der Preis für Tomaten und Gurken innerhalb nur eines Monats von etwa 1 Manat pro Kilo auf 3 bis 5 Manat gestiegen.
Händler auf den Basaren von Baku erklären, dass der Preisanstieg auf Angebotsdruck und saisonale Veränderungen zurückzuführen sei. „Wir verkaufen Gurken jetzt zu verschiedenen Preisen – 4 Manat, 3,50, 2,50,“ erklärte ein Händler. „Tomaten stammen hauptsächlich aus Goychay, und die meisten werden im Gewächshaus angebaut.“
Ein anderer Verkäufer sagte, dass in Schamkir angebaute Tomaten 4,5 Manat pro Kilo erreichen, während Gurken im Großhandel 3,5 Manat kosten.
Der Trend beschränkt sich nicht auf die Hauptstadt. Auch Bauern auf regionalen Märkten berichten von demselben Druck. Sie nennen kälteres Wetter, das die Freiland-Erträge verringert habe, sowie gestiegene Heizkosten für Gewächshäuser. Zudem habe die Exportnachfrage – insbesondere nach Russland – das inländische Angebot verknappt.
Entlastung könnte in Sicht sein. Händler erwarten bald Importe von Gurken aus dem Iran, die die Preise etwas dämpfen könnten.
