Neue Radwege in Baku sorgen für Staus in der Hauptstadt.
Das Aserbaidschanische Öffentlich-Rechtliche Fernsehen (İctimai TV) veröffentlichte einen Bericht, in dem das wachsende Netz von Fahrradwegen kritisiert wurde.
Darin wird betont, dass diese Spuren, insbesondere auf engen Straßen, nicht nur den Autoverkehr erschweren, sondern auch negative Auswirkungen auf die Geschäfte entlang der Strecken haben.
Besonders hervorgehoben wird, dass die meisten Radwege in Baku kaum genutzt werden und die meiste Zeit leer stehen. Gleichzeitig führt das Parkverbot auf Straßen mit Radspuren zu einem deutlichen Rückgang der Kundenzahlen und damit zu sinkenden Einnahmen der örtlichen Unternehmer.
İlkin Ibrahimov, Besitzer eines Cafés an der Parlamentsallee, erklärte, dass er dadurch große Verluste erleidet:
„Seit der Einführung der Radwege steht mein Geschäft kurz vor dem Bankrott. Tatsache ist, dass hier fast niemand Fahrrad fährt. Viel sinnvoller wäre es gewesen, am Straßenrand Parkplätze statt Radwege einzurichten. Außerdem hätte der Radweg aus logistischer Sicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite, bei der Schule Nr. 20, verlaufen müssen, damit Schüler ihn nutzen können. Die Platzierung auf unserer Seite schadet den Geschäftsleuten erheblich“, sagte er.
