Beim 6. Kaspischen Wirtschaftsforum in New York betonte der aserbaidschanische Präsidialberater Hikmet Hajiyev einen dramatischen Wandel in der diplomatischen Botschaft seines Landes an Washington.
„Früher, wenn ich Washington besuchte, sprach ich immer über den Armenien–Aserbaidschan-Konflikt. Jetzt komme ich mit einer völlig neuen Agenda in diese Hauptstadt“, sagte Hajiyev auf dem vom Caspian Policy Center organisierten Forum. Er betonte, dass der jahrzehntelange Konflikt vorbei sei. „Wir sind Präsident Trump und seiner Administration äußerst dankbar, dass sie eine Führungsrolle übernommen und diesen Konflikt endgültig beendet haben. Heute herrscht dauerhafter Frieden in der Region“, stellte er fest.
Die Veranstaltung trug auch ein starkes amerikanisches Signal. Caleb Orr, leitender Berater des US-Vizeaußenministers, beschrieb die weitere Kaspische Region – einschließlich Südkaukasus und Zentralasien – als sensiblen Punkt der US-Strategie.
„Dies ist kein kurzfristiges, sondern ein langfristiges Interesse“, sagte Orr laut Azertaj.
„Die Region stellt ein wichtiges strategisches Interesse für die Vereinigten Staaten in Bezug auf Investitionen und Entwicklung dar. Die USA haben in den letzten 30 Jahren mehr als 30 Milliarden Dollar in diese Region investiert.“
Orr hob außerdem den diplomatischen Durchbruch hervor, der am 8. August in Washington erzielt wurde, als Aserbaidschan und Armenien in Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump ein historisches Friedensabkommen unterzeichneten.
„Dieses Abkommen kann echte Dividenden für den Frieden bringen“, betonte er. „Es wird sehr gut für die Region – und für die Vereinigten Staaten von Amerika sein.“
