Aserbaidschan und die Malediven haben sich darauf geeinigt, die Visumpflicht für Inhaber gewöhnlicher Reisepässe aufzuheben. Dies gilt als neuer Schritt in den bilateralen Beziehungen und im Ausbau des Tourismus.
Laut dem aserbaidschanischen Außenministerium wurde die Vereinbarung am Rande der 80. UN-Generalversammlung in New York bei einem Treffen zwischen Außenminister Jeyhun Bayramov und dem maledivischen Außenminister Abdulla Haleel unterzeichnet. Beide Minister hoben das schnelle Wachstum der Beziehungen seit der Aufnahme von Direktflügen zwischen Baku und Malé im vergangenen Jahr hervor, die neue touristische Möglichkeiten eröffnet und die Kontakte zwischen den Menschen gestärkt haben.
Das neue „Abkommen über die gegenseitige Visumbefreiung für Inhaber gewöhnlicher Reisepässe“ ermöglicht Bürgern beider Länder visumfreies Reisen und fördert damit den Tourismus, den Handel und den kulturellen Austausch.
Die Vertreter erörterten außerdem die Ausweitung der politischen Zusammenarbeit sowie regelmäßige Konsultationen zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen.
