Irans Ministerin für Straßenbau und Stadtentwicklung, Farzane Sadeg, erklärte, dass der Grunderwerb für das Eisenbahnprojekt Rasht–Astara bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. Damit rückt die Umsetzung des internationalen Transportkorridors Nord–Süd näher.
Bei einer Baustelleninspektion betonte sie, dass die Arbeiten im Zeitplan liegen.
Das Projekt wird eines der Hauptthemen des bevorstehenden dreiseitigen Treffens von Aserbaidschan, Iran und Russland in Baku sein, bei dem es um die Entwicklung regionaler Transportkorridore geht.
Der iranische Präsident betrachtet dieses Vorhaben als strategische Priorität. Fortschritte auf einem 10 km langen Streckenabschnitt seien erkennbar, ein detaillierter Bericht werde dem Präsidenten bald vorgelegt.
Im Vorfeld des Treffens intensivieren sich die Gespräche über künftige Gütertransporte auf der Linie Rasht–Astara, die die Bahnsysteme Irans, Aserbaidschans und Russlands verbinden soll.
