Die Ombudsfrau Aserbaidschans, Sabina Aliyeva, hat anlässlich des fünften Jahrestages des Beginns des Vaterländischen Krieges eine Erklärung veröffentlicht.
Darin heißt es, dass die armenischen Streitkräfte am 27. September 2020 großangelegte Angriffe gestartet und dicht besiedelte Gebiete Aserbaidschans beschossen hätten.
Aliyeva betonte, dass Aserbaidschan daraufhin eine Gegenoffensive im Einklang mit Artikel 51 der UN-Charta eingeleitet und seine territoriale Integrität wiederhergestellt habe.
Die Erklärung hebt hervor, dass Armenien während des Krieges Städte und Dörfer beschoss, dabei das humanitäre Völkerrecht grob verletzte, rund 100 Zivilisten tötete, über 450 verletzte und tausende zivile Objekte zerstörte.
Im September 2023 habe Aserbaidschan zudem lokale Antiterror-Operationen im Karabach durchgeführt, um illegale bewaffnete Formationen zu neutralisieren und die Rechte der Bürger zu schützen, womit die staatliche Souveränität vollständig wiederhergestellt wurde.
Die Ombudsfrau erinnerte an die Bedeutung der Rückkehr ehemaliger Binnenvertriebener, der Minenräumung sowie der Bestrafung von Kriegsverbrechern und betonte die Notwendigkeit internationaler Unterstützung für Menschenrechte und dauerhaften Frieden in der Region.
Die Erklärung wurde an den UN-Generalsekretär, den Sicherheitsrat, die EU, den Europarat, die OSZE und weitere internationale Organisationen übermittelt.
