In Baku haben Aserbaidschan und Japan die Perspektiven der Zusammenarbeit in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft, Verkehr, Energie, Infrastruktur, Kommunikation und Hochtechnologie erörtert.
Laut dem Pressedienst der staatlichen Erdölgesellschaft Aserbaidschans (SOCAR) fanden die Gespräche im Rahmen der 12. Tagung der Regierungskommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baku und Tokio sowie des Japanisch-Aserbaidschanischen Wirtschaftskomitees statt.
Dabei wurde hervorgehoben, dass Japan einer der wichtigsten Partner und Investoren im Energiesektor Aserbaidschans ist. Zudem wächst die Rolle Bakus als zuverlässige Transitbrücke im Mittleren Korridor zwischen Ost und West sowie Nord und Süd.
Besonders betont wurden Investitionsmöglichkeiten in den Wirtschaftsregionen Karabach und Ost-Sangesur, wo groß angelegte Projekte im Bereich „grüne Energie“ umgesetzt werden. Japanische Unternehmen wurden eingeladen, sich daran zu beteiligen.
Es wurde auch auf die aktive Zusammenarbeit mit ITOCHU und INPEX in den Projekten „Aseri-Tschirag-Gjuneschli“ und Baku–Tiflis–Ceyhan hingewiesen. Weitere Themen waren erneuerbare Energien, Energiewende und Dekarbonisierung.
Darüber hinaus wurden die Integration digitaler Technologien und Innovationen in die Wirtschaft sowie kulturelle und wirtschaftliche Austauschprojekte, darunter die Teilnahme Aserbaidschans an der EXPO Osaka, besprochen.
Im Rahmen der Sitzung wurden Kooperationsmemoranden zwischen AZPROMO und dem japanischen Wirtschaftsverband ROTOBO, zwischen der Nationalen Unternehmerkonföderation Aserbaidschans und ROTOBO sowie mit der Firma Tairiku Trading unterzeichnet.
Außerdem unterzeichneten SOCAR-Präsident Rovshan Nadschaf und der Vorsitzende des Japanisch-Aserbaidschanischen Wirtschaftskomitees, COO von ITOCHU, Tetsuya Yamada, das Abschlussprotokoll.
