US-Präsident Donald Trump hat Dekrete über Importzölle für Dutzende Länder unterzeichnet. Die Maßnahmen treten in sieben Tagen in Kraft.
Das geht aus einer Mitteilung des Weißen Hauses hervor.
Die Entscheidung wurde nur wenige Stunden vor dem 1. August getroffen. Diesen Termin hatte der Republikaner als Frist für den Abschluss von Handelsabkommen mit anderen Staaten gesetzt.
Wie Bloomberg unter Berufung auf einen ranghohen Vertreter der US-Regierung berichtet, wurden die Handelspartner in drei Gruppen eingeteilt.
Für die meisten Länder, die Waren in die USA liefern, bleibt der Basistarif bei dem am 2. April eingeführten Satz von 10 %. Dieser Satz gilt nur für Länder, in die die USA mehr exportieren als sie importieren.
Ein Mindestzollsatz von 15 % wird für etwa 40 Staaten mit einem geringen Handelsdefizit gegenüber Washington erhoben.
Für mehr als zehn Länder, die kein Handelsabkommen mit den USA geschlossen haben oder mit denen das Handelsdefizit am größten ist, gelten Zölle von über 15 %.
Das Weiße Haus veröffentlichte eine Anlage mit einer Liste der betroffenen Länder und Territorien sowie der jeweiligen Zollsätze. Demnach gelten die höchsten Sätze für Syrien (41 %), Laos und Myanmar (40 %), die Schweiz (39 %), Irak und Serbien (35 %) sowie Algerien, Bosnien und Herzegowina, Libyen und Südafrika (30 %).
