Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der US-Präsident Donald Trump erörterten während ihres Treffens am 25. September in Washington mögliche gemeinsame Schritte zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan vor Reportern.
Laut Fidan überprüften die beiden Staatschefs auch die Zusammenarbeit innerhalb der NATO. Erdoğan äußerte Bedenken hinsichtlich der Lage im Nahen Osten, betonte die Dringlichkeit eines Waffenstillstands im Gazastreifen und warnte vor den Risiken, die von Israels expansionistischer Politik ausgehen. Die Gespräche befassten sich auch mit Syrien. „Alle Länder sind sich einig, dass Syrien seine territoriale Integrität und politische Einheit bewahren muss“, sagte der türkische Außenminister.
Fidan betonte, dass die Türkei und die Vereinigten Staaten entschlossen seien, bilaterale Probleme direkt zu lösen, und verwies auf den gegenseitigen Willen bei Themen, die von Energie über Sanktionen bis hin zu regionalen Konflikten reichen. Er fügte hinzu, dass Erdoğan Trump offiziell zu einem Staatsbesuch in Ankara eingeladen habe.
