Aserbaidschan hat seine Exportkarte für Obst erweitert und erstmals Pfirsiche nach Hongkong, Rumänien und Lettland geliefert.
Nach Angaben des Staatlichen Statistikkomitees exportierte das Land zwischen Januar und Juli 54.277 Tonnen Pfirsiche und Nektarinen im Wert von 65,7 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 72 Prozent im Wert und 76 Prozent im Volumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Russland blieb der wichtigste Abnehmer und kaufte 50.282 Tonnen im Wert von 60,9 Millionen US-Dollar – ein Plus von 65 Prozent im Volumen und 61 Prozent im Wert im Jahresvergleich. Die Ukraine importierte 2.327 Tonnen für 2,4 Millionen US-Dollar und erhielt damit die ersten Lieferungen aus Aserbaidschan seit mehreren Jahren.
Belarus weitete seine Käufe stark aus und erwarb 963 Tonnen für 1,7 Millionen US-Dollar – eine 25-fache Steigerung im Volumen. Die Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate stiegen um 86 Prozent auf 180 Tonnen, während Kasachstan 246 Tonnen importierte, ein Anstieg von 47 Prozent.
Zum ersten Mal seit mindestens 14 Jahren verfügbarer Handelsstatistiken lieferte Aserbaidschan Pfirsiche nach Rumänien (35 Tonnen im Wert von 39.500 US-Dollar), Lettland (19 Tonnen im Wert von 23.700 US-Dollar) und Hongkong (1,3 Tonnen im Wert von 11.800 US-Dollar).
Im Jahr 2024 gingen fast 97 Prozent der Pfirsichexporte Aserbaidschans – insgesamt 56.404 Tonnen – nach Russland. Die diesjährige Diversifizierung signalisiert den Versuch, die Abhängigkeit von einem einzigen Markt zu verringern und den Zugang zu europäischen und asiatischen Käufern zu erweitern.
