Im April 2025 unterzeichneten Aserbaidschan, Kasachstan und Usbekistan ein Memorandum of Understanding. Das Dokument sieht die Ausweitung des Grünen Energiekorridors auf Zentralasien vor. Damit könnten erneuerbare Energiequellen der Region — vor allem Wind- und Solarenergie — über Aserbaidschan an das Stromnetz der Europäischen Union angeschlossen werden.
Laut Oxu.Az erklärte Vusala Jafarova, Leiterin des Forschungszentrums für die türkische Welt am Zentrum für Analyse wirtschaftlicher Reformen und Kommunikation, dies auf der Konferenz „Organisation der Turkstaaten: Regionaler Akteur in Zeiten globaler Unsicherheit“.
Jafarova sprach über die ehrgeizigen Energiepläne Aserbaidschans:
„Bis 2030 wollen wir den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion auf 30 % steigern, bis 2050 auf 40 %. Außerdem ist es unser Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um 40 % zu senken.“
Damit positioniert sich Aserbaidschan sowohl als Schlüsselbrücke zwischen Asien und Europa als auch als Vorreiter für grüne Energie in der Region.
Grüner Energiekorridor: Wie Aserbaidschan Zentralasien mit Europa verbinden will
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