Offizielle Messungen zeigen: Seit 2005 geht der Pegel des Kaspischen Meeres kontinuierlich zurück. Zwischen 2021 und 2024 sank er um 96 Zentimeter.
Wie die Staatliche Wasserressourcenagentur Aserbaidschans gegenüber Trend mitteilte, sind die Hauptursachen Klimawandel, weniger Niederschläge, stärkere Verdunstung durch hohe Temperaturen und ein Rückgang der Zuflüsse, insbesondere der Wolga.
Der sinkende Wasserstand beeinträchtigt Küstenökosysteme, Artenvielfalt, Fischerei, Hafenbetrieb, Transport und Infrastrukturprojekte. Zudem entstehen für die Anrainerstaaten wirtschaftliche und soziale Probleme.
Um Risiken vorzubeugen, seien gemeinsame und wissenschaftlich fundierte Lösungen notwendig, so die Behörde. Bereits entwickelt wurde ein „Programm zur Umweltüberwachung des Kaspischen Meeres“.
Kaspisches Meer schrumpft: Wasserstand sinkt in drei Jahren fast um einen Meter
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