In Aserbaidschan beginnt am 1. Oktober ein lange erwartetes Pilotprojekt für Schulbusse. Dies gab der Minister für Wissenschaft und Bildung, Emin Amrullayev, gegenüber Report bekannt.
In der ersten Phase sollen rund 1.200 Schülerinnen und Schüler von dem Programm profitieren. Das Projekt wird als Kooperation zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor umgesetzt. Vorrangig berücksichtigt werden Schulen im Stadtzentrum, da hier der Nutzen am größten eingeschätzt wird.
Zu Beginn wird der Staat das Projekt über Subventionen und Unterstützungsmechanismen mitfinanzieren. Langfristig ist jedoch vorgesehen, dass die Eltern die Kosten übernehmen, sobald die Zahl der teilnehmenden Kinder wächst. Der Minister betonte, dass es nicht nur darum gehe, sichere und bequeme Transportmöglichkeiten für Kinder zu schaffen, sondern auch, einen Beitrag zur Verringerung der Verkehrsstaus zu leisten.
Amrullayev hob hervor, dass das Projekt ein Beispiel für innovative Ansätze im Bildungs- und Verkehrsbereich sei und in Zukunft auf einen Großteil der Schulen im Land ausgeweitet werden könnte.
