Brasilianisches Fleisch kehrt auf den Markt Aserbaidschans zurück, nachdem Baku den Import von wärmebehandeltem Geflügel, Rind-, Lamm- und Ziegenfleisch sowie anderen verarbeiteten Produkten genehmigt hat, teilte das brasilianische Landwirtschafts- und Viehzuchtministerium mit.
Die Entscheidung wurde in einer offiziellen Mitteilung der Aserbaidschanischen Lebensmittelsicherheitsagentur (AFSA) während Gesprächen mit dem brasilianischen Landwirtschaftsminister Carlos Fávaro bestätigt, an denen auch die Staatssekretäre Luis Renato Rua (internationale Beziehungen) und Carlos Goulart (landwirtschaftlicher Schutz) sowie ihre technischen Teams teilnahmen. „Mit dem Start der Produktion wärmebehandelter Produkte erwartet Brasilien eine schrittweise Rückkehr seiner Präsenz auf dem aserbaidschanischen Markt mit Waren, die den lokalen Anforderungen entsprechen und der steigenden Verbrauchernachfrage gerecht werden“, erklärte das Ministerium.
Der Schritt soll die Handelsbeziehungen stärken und die Lebensmittelversorgung in Aserbaidschan diversifizieren, während brasilianische Exporteure wieder Zugang zu einer schnell wachsenden Verbraucherbasis im Südkaukasus erhalten.
