In Baku wurde ein Betrugsfall im Zusammenhang mit dem Verkauf eines gefälschten Diploms verhandelt.
Wie Lent.az berichtet, wollte das Opfer, Vahid Amiraslanov (Name geändert – Red.), an einer Akademie aufgenommen werden, da sein Arbeitgeber von ihm ein Hochschuldiplom verlangte. Dies nutzte der 48-jährige Altay Babayev (Name geändert – Red.) aus und versprach ihm Hilfe – im Gegenzug verlangte er 6.500 Manat.
Laut Anklage versicherte Babayev, dass Vahid mit dieser Summe an der Fakultät für radioelektronische Geräte eingeschrieben werde, ein Fernstudium absolvieren und nach vier Jahren ein Diplom erhalten könne. Doch nach Erhalt des Geldes hielt er sein Versprechen nicht, woraufhin das Opfer die Polizei einschaltete.
Gegen Babayev wurde ein Strafverfahren nach Artikel 178.2.4 des Strafgesetzbuches von Aserbaidschan (Betrug in erheblichem Umfang) eröffnet.
Vor Gericht erklärte der Angeklagte, er habe den Schaden vollständig ersetzt, bereue seine Tat und habe 25 % der erhaltenen Summe an den Staat überwiesen. Daher bat er um Einstellung des Verfahrens.
Am Bezirksgericht Khazar, unter Vorsitz von Richter Ramil Khazri, wurde das Verfahren eingestellt und Babayev von der Strafverfolgung befreit.
Quelle: Lent.az
