Am 2. Oktober traf der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew in Kopenhagen mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, und der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zusammen.
Costa und von der Leyen gratulierten Alijew zu den Fortschritten, die in Washington im Zusammenhang mit der Friedensagenda zwischen Armenien und Aserbaidschan erzielt wurden, und äußerten die Hoffnung, dass diese Entwicklung zu dauerhaftem Frieden in der Region beiträgt. Sie betonten, dass die EU ihre Bemühungen um Frieden fortsetzen werde, und hoben die Bedeutung regionaler Transportverbindungen hervor.
Auch die Rolle Aserbaidschans für die Energiesicherheit Europas wurde angesprochen. Im Rahmen der 2022 geschlossenen strategischen Energiepartnerschaft haben die Gasexporte Aserbaidschans in die EU deutlich zugenommen.
Alijew betonte, dass die Fortschritte im Friedensprozess von historischer Bedeutung für die gesamte Region seien. Armenien und Aserbaidschan hätten sich bereits an die Bedingungen des Friedens angepasst, und Aserbaidschan werde seine Bemühungen in diesem Bereich fortsetzen.
Der Präsident wies darauf hin, dass derzeit 10 europäische Länder – darunter 8 EU-Mitglieder – Gas aus Aserbaidschan beziehen, was einen wichtigen Beitrag zur Energiesicherheit der EU darstellt.
Darüber hinaus hob er die Rolle Aserbaidschans bei der Entwicklung des Mittleren Korridors und beim Ausbau der Transport- und Logistikinfrastruktur hervor. Die Transportmengen aus Zentralasien über aserbaidschanisches Territorium nähmen zu.
Zum Abschluss wurde betont, dass es große Chancen gibt, die Beziehungen zwischen Aserbaidschan und der EU auf eine neue Stufe zu heben.
Ilham Alijew traf in Kopenhagen Antonio Costa und Ursula von der Leyen
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