Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in einem neuen Bericht gewarnt, dass die Entwicklung neuer Antibiotika nicht mit der schnellen Ausbreitung von Superkeimen Schritt hält.
Wie die Telegraph unter Berufung auf WHO-Daten berichtet, ist die Zahl der in Entwicklung befindlichen antibakteriellen Präparate seit 2023 von 97 auf 90 gesunken. Grund dafür ist, dass mehrere Medikamente wegen mangelnder Wirksamkeit aus klinischen Studien gestrichen wurden.
Von den 90 derzeit erforschten Behandlungen gegen resistente Infektionen gelten nur 15 als „innovativ“. Die meisten sind lediglich neue Varianten oder Kombinationen bekannter Antibiotika, die sich bisher als wenig wirksam gegen resistente Bakterien erwiesen haben.
Fachleute sehen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz als möglichen Durchbruch bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe.
