Kasachstan und Aserbaidschan planen, das Volumen der kasachischen Öllieferungen über die wichtige Route Aktau–Baku–Ceyhan bis 2025 auf 1,7 Millionen Tonnen zu erhöhen.
Wie Report unter Berufung auf das kasachische Energieministerium berichtet, wurde dies während eines Treffens des kasachischen Energieministers Yerlan Akkenzhenov mit Aserbaidschans Energieminister Pärviz Shahbazov im Rahmen der Kazenergy Week-2025 in Astana bekannt.
“Ein zentrales Thema der Gespräche war die Entwicklung der Transportinfrastruktur. Die Route Aktau–Baku–Ceyhan ist zu einer Schlüsselarterie für den Export von kasachischem Öl geworden. Im Jahr 2023 wurden 1,06 Millionen Tonnen transportiert, für 2025 ist eine Steigerung auf 1,7 Millionen Tonnen vorgesehen”, heißt es in der Mitteilung.
Akkenzhenov betonte, dass die Route Aktau–Baku–Ceyhan für Kasachstan von strategischer Bedeutung sei. Parallel dazu bleibe die Route Baku–Supsa als strategische Reserve erhalten.
Bei dem Treffen wurden zudem bilaterale Kooperationsprojekte erörtert, darunter der Kaspische Grüne Energiekorridor. Am Ende unterstrichen beide Seiten, dass gemeinsame Projekte die strategische Partnerschaft der beiden Länder stärken und neue Chancen für die gesamte Region eröffnen.
