Der bevorstehende Zangezur-Korridor wird Aserbaidschans Verkehrsnetz weiter ausbauen, indem er das Festland mit der Autonomen Republik Nachitschewan und darüber hinaus verbindet, sagte der stellvertretende Wirtschaftsminister Samed Bashirli bei der Eröffnung der Deutsch–Aserbaidschanischen Exportfinanzierungskonferenz 2025.
Bashirli betonte, dass die strategische Lage Aserbaidschans an der Kreuzung der Ost–West- und Nord–Süd-Routen es dem Land ermöglicht, Konnektivität als zentralen Motor des Wirtschaftswachstums zu nutzen.
„Wir investieren aktiv in Eisenbahnen, Straßen, Häfen, Flughäfen und digitale Infrastruktur, um Logistikkosten zu senken und den Marktzugang zu beschleunigen“, sagte er.
Laut dem stellvertretenden Minister bietet der Mittlere Korridor, unterstützt durch vereinfachte Zollverfahren, bereits zuverlässige und regelmäßige Verbindungen zwischen Europa und Asien.
„In naher Zukunft wird der Zangezur-Korridor diese Routen weiter ausbauen, indem er das aserbaidschanische Festland mit Nachitschewan und darüber hinaus verbindet“, bemerkte Bashirli.
Er fügte hinzu, dass neue moderne Flughäfen in den befreiten Gebieten sowie der laufende Ausbau des Internationalen Seehandels Hafens von Baku – dessen jährliche Kapazität bald 25 Millionen Tonnen erreichen wird – ein multimodales System schaffen, das Investoren kürzere Lieferzeiten und einen breiteren Marktzugang bietet.
