Aserbaidschan exportiert erstmals Erdgas nach Syrien – ein historischer Schritt, der die Energie-Exportstrategie des Landes neu definiert und einen neuen Energiekorridor vom Südkaukasus in den Nahen Osten eröffnet.
Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte mit der Eröffnung der Grenz-Pipeline Kilis–Aleppo, die aserbaidschanisches Gas über die Türkei in den Norden Syriens transportiert. Aserbaidschans Wirtschaftsminister Mikayil Jabbarov bezeichnete das Projekt als “entscheidenden Schritt zur regionalen Energieintegration und Erholung” und betonte seine geopolitische und humanitäre Bedeutung.
“Das ist mehr als Energiekooperation – es ist ein Beitrag zu Frieden, Wiederaufbau und wirtschaftlicher Erholung in einer kriegsgezeichneten Region”, sagte Jabbarov.
